Durch das aufgebrachte Vakuum im Doppelmantel dieser Steigleitung entstehen weniger Wärmeverluste bei der Förderung von Tiefenwasser. Sie wird zurzeit von uns in der Abmessung DA 60,3 mm bis ca. 1.100 m Einbautiefe geliefert.

Folgende Konstruktion wurde festgelegt, um eine kostengünstige Bauweise zu ermöglichen:

Die Rohrlängen betragen 6 m. Als Verbindung wird vorzugsweise eine Spitzgewinde-Verbindung gewählt, wobei durch 2 O-Ringe je Verbindung eine Druckdichtigkeit erreicht wird. Die Gewindemuffe der Verbindung besitzt den gleichen Außendurchmesser wie das Außenrohr. Das hat den Vorteil, dass diese Steigleitung leicht als Einschubverrohrung, auch bei sehr engem Außenrohr-Innendurchmesser, verwendet werden kann. Für die Vakuumerzeugung wird kein aufbauendes Ventil verwendet, sondern die Abdichtungsschraube schließt bündig mit dem Außendurchmesser ab. Die einzelnen Vakuumkammern sind durch Stützscheiben, die Durchlassbohrungen besitzen, voneinander getrennt.

Die Ausführung der Steigleitung kann entweder in Edelstahl erfolgen oder, wenn besonders problematische Wässer vorliegen, kann auch die Beständigkeit durch eine Kunststoffbeschichtung verbessert werden. Standardmäßig wird eine Prüfbescheinigung über die Vakuumierung ausgestellt.