Sauberes Trinkwasser für Waisenkinder in Malawi

Wasser fürs Leben! STÜWA spendet 10.000 Euro für Brunnen, um sauberes Trinkwasser für Waisenkinder in Malawi zu garantieren


Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist entscheidet in Malawi über Leben und Tod. Trinkwasser, unser Lebensmittel Nr. 1, ist in einem der ärmsten Länder der Welt ein Luxusgut!

Seit 1984 lebt die deutsche Kommunität der Franziskaner Schwestern aus Salzkotten, in Madisi, einer Stadt in Malawi, welches im südöstlichen Teil von Afrika liegt. Dort unterhalten Sie ehrenamtlich die St. Francis Catholic Grundschule und einen Kindergarten mit 1580 Waisenkindern. Lange Trockenperioden und wenig Regen führen immer wieder zu Ernteausfällen und Hungerkrisen, wo viele Menschen Ihr Leben lassen müssen. Die Lebenserwartung liegt nur zwischen 35 und 45 Jahren. Viele Kinder leiden an Unterernährung oder werden sogar zu Waisen, um die sich die Schwestern ehrenamtlich kümmern. Zudem besteht ein akuter Engpass an Elektrizität. Diese wird über den Tag gering rationiert, sodass die Wasserwerke nicht in der Lage sind, das Wasser weit genug zu pumpen. Die Menschen in Madisi litten in letzter Zeit besonders unter dem Wassernotstand. Es reichte nicht mal mehr zum trinken oder zum zubereiten von Mahlzeiten.Ein Großteil der Kinder hat bis heute keinen Zugang zum Trinkwasser.

In Anbetracht dieser Situation, beschlossen die Schwestern Eigeninitiative zu ergreifen, woraufhin der Plan entstand, 20 Brunnen bohren zu lassen, welche an den angrenzenden Dörfern installiert werden sollen. 

Die Firma STÜWA Konrad Stükerjürgen GmbH bot sich an dieser Stelle als Projektpartner an, der nicht nur bei der technischen Abstimmung des Brunnenausbaumaterials tatkräftig unterstützt, sondern darüber hinaus auch einen finanziellen Beitrag, in Form einer 10.000€ Spende leistet. Die Nachhaltigkeit der Brunnen soll unteranderem durch beständiges (STÜWA) PVC Ausbaumaterial, eine Solarpumpe, die eine gewisse Unabhängigkeit von der Elektrizität darstellt, sowie durch Schulungen vor Ort garantiert. Dies soll dazu beitragen, dass einfache Wartungen selber vor Ort vorgenommen werden können.

„Uns war es wichtig, dass das Geld eins zu eins bei den Menschen ankommt, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Darüber hinaus begrüßen wir auch die Gelegenheit, die Kinder vor Ort zu besuchen, um uns von dem Fortschritt zu überzeugen.“ Ralf Stükerjürgen. (Geschäftsführender Gesellschafter der STÜWA Konrad Stükerjürgen GmbH).